Elektriker, Notdienst und Leistungen klar darstellen

Auf den meisten Elektriker-Websites steht eine Liste. Elektroinstallation, Beleuchtung, Netzwerktechnik, Photovoltaik, Smart Home, Kundendienst. Alles stimmt, alles bietest du an. Trotzdem rufen genau die Leute an, deren Aufträge du am wenigsten brauchst.
Der Grund: Die Liste sagt, was du kannst, aber nicht, für wen du arbeitest und wie ein Auftrag bei dir abläuft. Der Bauträger mit dem Neubau in Aglasterhausen, die Rentnerin mit dem defekten Sicherungskasten und der Gastronom, dessen Kühlung um 22 Uhr ausfällt, lesen dieselbe Seite und finden alle nicht das, was sie brauchen.
Wenn du die drei Gruppen trennst, ändert sich die Zusammensetzung deiner Anfragen. Ohne dass du eine einzige Anzeige schaltest.
Website Elektriker: warum alle Anfragen im selben Topf landen
Ein Elektrobetrieb hat mindestens drei völlig verschiedene Auftragsarten, die nichts miteinander zu tun haben. Sie unterscheiden sich in Vorlaufzeit, Ansprechpartner, Auftragsgröße und in der Frage, wer entscheidet.
- Neubau und Erweiterung: geplant, oft über Architekt oder Bauherr, Monate im Voraus, Ausschreibung oder Angebot nach Plan.
- Bestand und Sanierung: Privatleute mit konkretem Anlass, alter Zählerschrank, neue Küche, mehr Steckdosen, Ladepunkt in der Garage.
- Störung und Notdienst: heute, sofort, telefonisch, meist ohne Preisverhandlung.
Jede Gruppe bekommt ihren eigenen Einstieg auf der Startseite und dahinter eine eigene Seite. Nicht drei Absätze auf einer Seite, sondern drei Wege. Wie so eine Einzelseite aufgebaut ist, damit sie auch bei Google für sich steht, beschreibt Landingpage für eine einzelne Leistung richtig aufbauen.
Den Notdienst ehrlich beschreiben
Notdienst ist der Bereich, in dem am meisten schiefgeht, weil Erwartung und Wirklichkeit auseinandergehen. Wer „24 Stunden erreichbar“ schreibt und um 23 Uhr nicht abhebt, bekommt eine schlechte Bewertung, die er verdient hat. Schreib deshalb genau auf:
- Zu welchen Zeiten es den Notdienst wirklich gibt, auch am Wochenende und an Feiertagen.
- Für welches Gebiet du fährst, in Orten benannt, nicht als Kilometerradius.
- Was als Notfall gilt, zum Beispiel Stromausfall in der ganzen Wohnung, Rauch aus einer Steckdose, ausgefallene Kühlung im Betrieb.
- Was kein Notfall ist und am nächsten Werktag drankommt, zum Beispiel eine kaputte Deckenleuchte.
- Dass ein Einsatz außerhalb der Arbeitszeit teurer ist. Der genaue Betrag kann offen bleiben, der Hinweis nicht.
Wichtig ist die Form: Die Telefonnummer für den Notdienst muss ein großer, tippbarer Knopf sein. Niemand tippt eine Nummer ab, während im Keller der Strom weg ist.
Der Satz, der dir Anrufe erspart
Ein kurzer Hinweis wie „Bei Gefahr für Menschen zuerst die 112, dann uns“ ist keine Floskel, sondern schützt alle Beteiligten. Genauso hilfreich: eine einfache Anleitung, was der Anrufer vor deinem Eintreffen selbst prüfen kann, etwa ob der Fehlerstromschutzschalter ausgelöst hat. Manchmal löst sich der Einsatz damit von selbst, und du hast trotzdem gewonnen: der Anrufer merkt sich, wer geholfen hat.
Sagen, was du nicht machst
Der stärkste Filter auf einer Handwerkerseite ist der Absatz darüber, was du nicht übernimmst. Viele Betriebe scheuen ihn, weil er nach Absage klingt. In Wahrheit spart er dir jede Woche Zeit.
Beispiele, die in der Region üblich sind: keine reinen Kleinstaufträge unter einer bestimmten Anfahrt, keine Arbeiten an fremden Photovoltaikanlagen ohne Unterlagen, keine Aufträge außerhalb eines bestimmten Umkreises. Formuliere es freundlich und begründet: „Wir arbeiten im Umkreis von Mosbach, damit wir bei einer Störung auch wirklich schnell da sind.“ Das versteht jeder.
Die Anfrage vorbereiten, statt dreimal zu telefonieren
Bei Bestandsarbeiten entscheidet die Vorinformation, ob dein Angebot beim ersten Versuch passt. Bau ein Formular, das genau die Punkte abfragt, die du sonst am Telefon erfragst:
- Was soll gemacht werden, in eigenen Worten.
- Baujahr des Hauses oder der Wohnung.
- Foto vom Zählerschrank und von der Stelle, um die es geht.
- Wohnst du selbst dort oder bist du Vermieter.
- Bis wann soll es fertig sein.
Besonders das Foto vom Zählerschrank spart dir viel. Es zeigt dir in Sekunden, ob dort noch Schmelzsicherungen sitzen und wie viel Arbeit wirklich dahintersteckt. Wie du ein Formular mit Bild-Upload baust, ohne dass es zur Spamschleuder wird, steht in Kontaktformular bauen, das Anfragen bringt statt Spam.
Deine Seite liest auch der künftige Geselle
Elektrobetriebe suchen fast alle Personal. Und fast alle haben eine Karriereseite, auf der steht: „Wir suchen Elektroniker (m/w/d). Bewerbungen bitte per Post.“ Wer wechseln will, schaut zuerst, wie es bei dir aussieht. Zeig deshalb die Fahrzeuge, das Werkzeug, die Baustellen und die Leute. Schreib, wie ein Arbeitstag abläuft, ob es feste Feierabendzeiten gibt und wie weit die Baustellen entfernt sind.
Eine Bewerbung sollte mit dem Handy in zwei Minuten möglich sein, ohne Anschreiben. Wie du das mit Social Media verbindest, steht in Mitarbeiter suchen über Social Media, so gehst du vor.
Häufige Fragen
Soll ich Preise für Standardarbeiten nennen?
Eine Anfahrtspauschale und ein Hinweis auf deinen Stundensatz nehmen Anrufern die Hemmung, ohne dich festzunageln. Wichtig ist der Satz, dass du vor Arbeitsbeginn Bescheid gibst, wenn es teurer wird als besprochen. Erfundene Festpreise für Arbeiten, die du vorher nicht gesehen hast, schaden dir mehr, als sie bringen.
Wie viele Leistungsseiten brauche ich?
So viele, wie du wirklich pflegen kannst. Drei gute Seiten schlagen zwölf halbe. Fang mit den Bereichen an, mit denen du Geld verdienst und die Leute aktiv suchen, zum Beispiel Zählerschrank tauschen oder Ladepunkt für das Elektroauto. Der Grundaufbau für Handwerksbetriebe steht in Website für Handwerksbetriebe in Buchen, das gehört rein.
Lohnt sich eine eigene Seite für Photovoltaik?
Ja, wenn du das Thema ernsthaft anbietest und Anlagen auch wartest. Dann suchen Leute gezielt danach. Wenn du nur gelegentlich mitmachst, reicht ein Absatz. Eine große Seite zu einem Thema, das du eigentlich nicht willst, zieht genau die Anfragen an, die du danach absagen musst.
Der schnellste Schritt: Nimm deine Startseite und bau die drei Einstiege ein, Neubau, Bestand, Störung. Danach schreibst du den Notdienst-Absatz so, wie er wirklich stimmt. Alles Weitere ist Feinarbeit.
Schreib uns, was du vorhast, wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung.
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